Solvares Field Service

Field Service Management Glossar

Hier finden Sie zentrale Begriffe und Definitionen aus dem Field Service Management (FSM) und zu unseren Lösungen, von A wie Auftrag bis Z wie Zeitfenster.

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Add-on APPOINTMENT

Das Add-on APPOINTMENT ist unser Terminportal für den Field Service. Ihre Kund:innen können darin ihren Wunschtermin selbst buchen, die vorge­schlagenen Zeitfenster sind voroptimiert und mit der Einsatz- bzw. Tourenplanung abgestimmt. Angebunden an → VISITOUR reduziert das Add-on Ihren Dispo-Aufwand, Rückfragen und No-Shows und erhöht die Verbind­lichkeit.

Add-on INSIGHTS

Das Add-on INSIGHTS ist das Auswertungs­tool für → VISITOUR. Es macht Einsatz- und Tourendaten transparent, zeigt KPIs, Trends und Engpässe und hilft, Planung und Service­qualität datenbasiert zu verbessern, inklusive Reporting-Möglich­keiten für Ihre Stakeholder.

After-Sales (Service)

Der After-Sales Service umfasst alle Leistungen nach dem Verkauf. Dazu zählen Wartung, Störungsbehebung, Ersatzteile, Dokumentation und Kunden­kommunika­tion. Im Field Service wird daraus ein operativer Prozess, der mit Field Service Management Software effizient, verbindlich und skalierbar gesteuert wird.
Algorithmus
Ein Algorithmus ist eine eindeutige Rechen­vorschrift zur Lösung einer Aufgabe. In der Einsatzplanung und Touren­optimierung entscheidet er über Zuordnung, Reihenfolge und Optimie­rungs­ziele. Mit unserem → POWEROPT-Algorithmus berechnen wir komplexe Pläne schnell, robust und optimal, auch bei vielen Aufträgen und kurz­fristigen Änderungen.
API (Application Programming Interface)
Eine API ist eine standardi­sier­te Schnittstelle, über die Systeme Daten und Funktionen austauschen. So integrieren Sie ERP, CRM, IoT oder Portale mit dem FSM-System. Ein Beispiel ist unsere → POWEROPT API, um Optimierung als Service in bestehende Landschaften einzubinden.
Asset Management (Anlagenverwaltung)
Das Asset Management verwaltet Anlagen und Geräte über ihren Lebenszyklus. Es umfasst Zustände, Historie, Wartungspläne und Dokumente. Im Field Service ist das die Basis, damit Techniker:innen mit aktuellen Informationen arbeiten und Rückmeldungen sauber in die Anlagenhistorie zurückfließen.

Auftrag

Ein Auftrag umfasst eine oder mehrere Leistungen, die kostenwirksam sind und ggf. verrechnet werden können.

Auftragsart

Die Auftragsart kategorisiert den Auftrag. Die Auftragsarten werden in der Organisation gemäß der konkreten Geschäftsprozesse definiert. Dies können zum Beispiel Instandsetzungen, Wartungen oder Inspektionen sein.

Auftragsbündelung
Die Auftragsbündelung fasst passende Jobs sinnvoll zusammen, beispielsweise anstehende Wartungen mit einem Störungseinsatz. Das reduziert Fahrzeit, Rüstaufwand und Leerlauf. → VISITOUR erkennt und nutzt die Möglichkeiten zur Bündelung.
Auftragsdurchsatz
Der Auftragsdurchsatz zeigt, wie viele Einsätze ein Team pro Zeitraum erledigt. Er steigt, wenn Planung, Tourenlogik und mobile Ausführung zusammen­passen. Hebel sind weniger Reisezeit, weniger Rückfragen, saubere Dokumen­tation und eine Disposition, die auch bei Änderungen stabil bleibt.
Auftragsmanagement
Das Auftragsmanagement steuert den Auftrag von Anlage bis Abschluss. Es umfasst Priorität, Status, SLA, Dokumen­tation, Material und Kommuni­kation. In einem FSM-System läuft das durchgängig, damit Dispo­nent:innen und Techniker:innen mit denselben Echtzeit-Daten arbeiten.
Augmented Reality (AR)
Augmented Reality blendet digitale Informationen in die reale Sicht ein, etwa über eine AR-Brille. Im Field Service unterstützt AR bei Diagnose, Montage und Schulung, etwa mit Overlays, Schrittfolgen oder Markierungen am Objekt. So sinken Fehlerquoten und die Erst­lösungs­quote kann steigen.
Auslastung
Die Auslastung zeigt, wie stark Ressourcen verplant und ausgelastet sind. Gute Planung balanciert Produkti­vität und Nachhaltig­keit, damit Teams nicht dauerhaft überlastet sind und dennoch keine Kapazitäten verschenkt werden.
Außendienst
Der Außendienst ist die operative Arbeit beim Kunden vor Ort, zum Beispiel Installation, Wartung und Reparatur. Jede Minute zählt, weil Anfahrt und Komplexität Kosten treiben. Deshalb brauchen Teams eine starke Disposition, optimierte Touren und mobile Apps, die Prozesse und Dokumen­tation vereinfachen.

Automatisierung

Es gibt verschiede Arten der automatisierten Planung, je nachdem, wie hoch der Automatisierungsgrad (Terminplanung, Halbautomatik, Vollautomatik) und wie komplex die Planung jeweils ist. Jedes der automatisierten Planverfahren lässt die Möglichkeit zu, manuell geplante Einsätze, „Fixtermine“ in die Planung zu integrieren.

B

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Berechnungsmotiv

Das Berechnungsmotiv ist der SAP-Terminus für Kostenart.

BI (Business Intelligence)
Business Intelligence macht Prozessdaten analysierbar, etwa zu SLA, Produktivität und Reisezeiten. Für diesen Zweck bieten wir das → Add-on INSIGHTS als Ergänzung zu → VISITOUR. Es wertet Daten aus der Tourenplanung aus und ermöglicht datenbasierte Entschei­dungen in Disposition und Serviceleitung.
Break-Fix
Break-Fix beschreibt reaktive Einsätze nach einem Ausfall. Entscheidend sind schnelle Priori­sierung, klare Eskala­tions­regeln und eine Disposition, die den Tagesplan nicht sprengt. Alternativen zum Break-Fix-Ansatz sind präventive Wartung, bei der Jobs zyklisch geplant werden, und zustands­basierte bzw. Predictive Maintenance, bei der Sensordaten Verschleiß früh erkennen.

C

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CAPEX
CAPEX sind Investitions­aus­ga­ben, zum Beispiel für Software­einführung, Integration oder Geräte. Im FSM-Kontext betrifft das häufig Projekt­aufwand und initiale Umsetzung. Der Business Case entsteht typischer­weise aus höherem Durchsatz, weniger Reisezeit, weniger Dispo-Aufwand und stabileren SLAs.

Checkliste

Eine Checkliste ist eine Arbeits­anleitung für einen Techniker, die aus einzelnen, zu bestäti­genden Arbeits­schritten besteht. Sie erleichtert ihm die Durchführung von komplexen Tätigkeiten in der Instand­haltung. Dazu gehören unter anderem Wartungen, Zustands­bewertungen oder Funktions­prüfungen von Anlagen. Mit einer digitalen Checkliste dokumentiert der Techniker die einzelnen Arbeits­schritte vor Ort und unterschreibt das Dokument, das als PDF oder Datensatz als Nachweis und für die Weiter­verar­beitung an den Innendienst übermittelt wird.
Cloud-Lösung

Bei einer Cloud-Lösung wird die Anwendung als Dienst über das Internet genutzt. Statt auf den eigenen Rechnern lokal installiert wird die Lösung auf externen Servern betrieben. Das spart Anschaffungs-, Wartungs- und Hardware-Kosten und ermöglicht schnellere Updates, leichte Skalierung und Zugriff für Dispo­nent:innen, Techni­ker:innen und Management von überall. Im Field Service hilft das, neue Standorte, Peaks und Integrationen schneller zu bedienen als klassische On-Premise-Setups.

CRM – Customer Relationship Management
Ein CRM-System verwaltet Kunden­bezie­hungen, Kontakte und Inter­aktionen. Im Field Service liefert CRM oft den Kontext, das FSM-System übernimmt die operative Steuerung, also Planung, Ausführung und Status. Zusammen entsteht ein durch­gängiger Blick, vom Kundenkontakt bis zur erledigten Arbeit.
Customer Experience
Die Customer Experience ist das Gesamt­er­lebnis der Kund:innen. Im Field Service prägen Pünktlichkeit, Transparenz, Kommuni­kation und Fix-Qualität die Wahr­neh­mung. Mit stabiler Disposition, Live-Status und sauberen Rück­meldungen sinken Unsicher­heit und Nachfragen, während Verbind­lichkeit steigt.
Customer Portal (Kundenportal)
Ein Kundenportal ist der digitale Self-Service für Ihre Kund:innen. Typisch sind Status, Dokumente und Anfragen. Unser Terminportal, das → Add-on APPOINTMENT, ergänzt das um buchbare Zeitfenster, damit Kund:innen Termine selbst wählen und die Disposition spürbar entlastet wird.

D

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Disponent:in
Der Disponent / Die Disponentin plant und steuert Einsätze, priorisiert Aufträge und reagiert auf Änderungen. In komplexen Umgebungen sind Skills, Restriktionen und SLAs gleichzeitig zu beachten. Eine gute Field Service Management Software entlastet, indem sie Vorschläge, Automati­sierung und Reopti­mierung bereitstellt.
Disposition (Einsatzplanung)
Die Disposition ist die Zuordnung von Aufträgen zu Ressourcen inklusive Termin und Tour. Sie berück­sichtigt Skills, Zeitfenster, Arbeitszeiten und Prioritäten. Aus der Disposition entstehen die Einsatzpläne für den Field Service. In dynamischem Field Service braucht sie Echtzeit-Fähigkeit und flexible Umplanung (Reopti­mierung), damit Störungen, Verzöge­rungen und neue Jobs sauber integriert werden können.

Dominoeffekt

 

Als Dominoeffekt bezeichnet man in der Einsatzplanung die Auswirkung bei der Terminplanung auf den aktuellen Tourenplan. Eine Software zur Einsatzplanung berechnet dabei alle Touren neu bzw. bringt sie in eine neue Reihenfolge.

Doubleplay

Der Begriff Doubleplay beschreibt die gleichzeitige Nutzung von offlinefähiger Software auf zwei mobilen Geräten eines Anwenders. Dabei kommen die unterschiedlichen Vorteile der Endgeräte wie Mobilfunk, Handlichkeit und ständige Verfügbarkeit von Smartphones (für Telefonie, Navigation, Status-Updates) oder Tablets sowie der große Bildschirm und die Tastatur von Laptops (für Texterfassung, Formulare) zum Tragen.

E

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EAM – Enterprise Asset Management
Enterprise Asset Management ist Asset Management auf Unternehmens­niveau. Es verbindet Anlagen, Wartungs­strategien, Kosten und Ersatzteile mit operativer Ausführung. Im Field Service ist das wertvoll, wenn mobile Rückmel­dungen die Anlagen­historie aktuell halten und Planungen dadurch besser werden.

Einsatzplanung

Die Einsatzplanung oder auch Disposition plant und steuert die Einsätze von Ressourcen (Technikern, Hilfsmitteln und Fahrzeugen) auf Aufträge / Vorgänge.

Ersatzteillogistik
Die Ersatzteillogistik stellt sicher, dass benötigte Teile verfügbar sind, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort. Sie umfasst Lager, Reservierung, Nachschub und Entnahmen. Im Field Service reduziert das Zweit­anfahrten, wenn Material­bedarf früh in der Planung sichtbar wird und mobil sauber rückge­meldet wird.
ERP-Integration
ERP-Integration verbindet FSM mit Waren­wirtschaft und Finanz­prozessen. So laufen Material, Zeiten, Kostenstellen, Artikel und Stammdaten konsistent. Das reduziert doppelte Pflege, verbessert die Abrechnung und sorgt dafür, dass Techniker:innen und Dispo­nent:innen mit verläss­lichen Daten arbeiten.
ERP-System
Ein ERP-System ist das betriebliche Kernsystem für Finanzen, Einkauf, Material­wirtschaft und Stammdaten. Im Field Service liefert das ERP als führendes System oft Artikel, Lager, Kunden- und Kosten­informa­tionen. Das FSM-System übernimmt Planung und Ausführung, damit Disposition, Touren und mobile Rückmel­dungen operativ effizient laufen.
Eskalation
Eine Eskalation ist das geregelte Hochstufen kritischer Fälle. Im Field Service betrifft das zum Beispiel SLA-Risiken, Stillstand oder Sicher­heits­vorfälle. Klare Regeln, Verantwort­lichkeiten und Transparenz helfen, schnell zu handeln und dennoch nachvoll­ziehbar zu bleiben.

F

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Fähigkeit (Skill)
Eine Fähigkeit ist eine Qualifikation, die für einen Auftrag erforderlich ist. Dazu zählen Zertifikate, Berechtigungen und Erfahrung. Skill-Logik sorgt dafür, dass nicht „wer frei ist“, sondern die passende Fachkraft eingeplant wird, was Qualität, Erstlösung und SLA stabilisiert.
Field Service
Der Field Service umfasst alle Service­leistungen beim Kunden vor Ort, etwa Installation, Wartung, Reparatur und Prüfung. Auf Deutsch heißt Field Service so viel wie Außendienst, wobei meist der technische bzw. service-orientierte Außendienst gemeint ist, nicht der Vertriebs­außendienst. Field Service ist oft dynamisch, weil Zeitfenster, Skills, Material und Prioritäten ständig kollidieren. Deshalb sind Disposition, Touren­optimierung und mobile Ausführung die zentralen Effizienz­hebel.
Field Service Management Software
Eine Field Service Management Software steuert Planung und Ausführung im Außendienst. Sie verbindet Aufträge, Ressourcen, Regeln, Termine, Touren und mobile Rückmel­dungen. Ziel ist eine wirtschaft­liche und kunden­orientierte Durchführung der Aufträge sowie ein durch­gängig digitaler Prozess, der auch bei Änderungen verlässlich bleibt und Transparenz für Service­leitung, Dispo­sition und Kund:innen schafft.

First-time-fix-rate (FTFR)

Die First-time-fix-rate beschreibt die Fehlerbehebungsquote beim ersten Kundenbesuch. Eine hohe FTFR steht für eine hohe Kundenzufriedenheit und niedrige Servicekosten und ist ein wesentlicher KPI im Servicegeschäft.

Formular

Ein Formular in der Instandhaltung und im technischen Service dokumentiert Inspektionen und Prüfungen sowie nachweispflichtige Leistungen. Diese können entweder vom Gesetzgeber, von Kunden, vom internen Servicemanagement, der Qualitätssicherung oder dem Controlling angefordert sein. Formulare können auch weitere Folgeprozesse auslösen wie einen früheren Austausch eines Teils einer Anlage bei einem schlechten Messwert (Predictive Maintenance).

FSM-System
Wird oft synonym für Field Service Management Software (FSM-Software) verwendet. Gelegentlich ist mit FSM-System die gesamte IT- bzw. Prozess­landschaft des Field Service gemeint, inklusive weiterer Software­programme, der Hardware und der Prozesse.

G

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Gantt-Diagramm

Ein Gantt- oder auch Balken-Diagramm ist ein nach Henry L. Gantt (1861–1919) benanntes Planungsinstrument, das die Abfolge von Aktivitäten grafisch in Form von Balken auf einer Zeitachse darstellt. In der Einsatzplanung verwenden Disponenten meist ein Gantt-Diagramm zur Darstellung der Einsätze von Technikern und Monteuren.

H

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Heuristik

Mit heuristischen Lösungsverfahren – also bestimmten Annahmen, die die Berechnung vereinfachen und verkürzen – lassen sich mit einem Dispositionstool gute Routen relativ effizient ermitteln. Solche heuristischen Verfahren können mit begrenztem Wissen und in kurzer Zeit zu praktikablen Lösungen kommen. Heuristische Lösungsverfahren sind für die bei der Tourenplanung vorliegende Klasse der sog. „Multi depot vehicle scheduling Probleme“ Grundlage der Lösungsfindung.

I

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Instandhaltung
Die Instandhaltung umfasst Inspektion, Wartung und Reparatur zur Sicherung der Anlagen­verfügbarkeit. Sie lebt von planbaren Zyklen und sauberer Dokumentation. Mit Field Service Management Software lassen sich wieder­kehrende Aufträge, Skills und Material strukturiert planen und mobil ausführen.
IoT-Integration
Die IoT-Integration verbindet vernetzte Geräte und Sensoren mit Service­prozessen. IoT (Internet of Things) bedeutet, dass Assets Zustände und Events digital melden. Daraus können automa­tische Alarme, Diagnosen und Prioritäten entstehen. Kombi­niert mit Auftrags­management wird aus Sensordaten ein planbarer Einsatz, statt einer Überraschung.

J

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K

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KI (Künstliche Intelligenz)
KI unterstützt dabei, komplexe Berechnungen durchzuführen, Muster zu erkennen und Entschei­dungen zu verbessern. Im Field Service zeigt sich das in besseren Plan­vorschlägen, schneller Reopti­mierung und stabileren Touren. Mit → POWEROPT nutzen wir Optimierungs­logik, die komplexe Restriktionen und große Datenmengen schnell und effizient zu optimalen Einsatz- und Tourenplänen verarbeitet.

Komponente

Komponente ist der SAP-Terminus für eine Materialreservierung in SAP CS.

Konsignationslager

Ein Konsignationslager ist ein Waren- oder Teilelager, das vom Lieferanten in unmittelbarer räumlicher Nähe oder sogar auf dem Gelände eines Kunden eingerichtet ist, um eine schnelle Belieferung des Kunden für dringend benötigte Teile sicherzustellen. Die Ware verbleibt solange im Eigentum des Lieferanten, bis der Kunde (oder indirekt der Techniker im Zuge eines Einsatzes) sie aus dem Lager entnimmt.

Kostenart

Die Kostenart spezifiziert eine erbrachte Leistung genauer hinsichtlich ihrer Verrechenbarkeit. Gebräuchliche Kostenarten sind „verrechenbar“, „Garantie“ oder „Kulanz“. Durch die Auswahl der Kostenart für eine Leistung legt der Techniker oder Innendienst fest, ob diese dem Kunden berechnet wird oder nicht.

Kostenfunktion

Eine Kostenfunktion definiert in jedem möglichen Planungsszenario die Kosten zu bestimmten Parametern. Neben den offensichtlichen Parametern wie Fahrtzeiten zwischen den Einsätzen und den zurückgelegten Kilometern gibt es viele weitere Faktoren wie Auslastung, SLAs, Eckzeiten und Prioritäten, mit denen Unternehmen ihre individuelle Optimierung definieren können.

KPI

KPI ist die Abkürzung für Key Performance Indicator. Der Begriff bezeichnet Kennzahlen, mit denen die Leistung von Aktivitäten in Unternehmen ermittelt werden kann. Welche KPIs betrachtet werden sollten, um Erfolg oder Misserfolg zu messen, hängt vom Unternehmen, der jeweiligen Maßnahme und deren Zielen ab.

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Leistungsart

Die Leistungsart in einer Rückmeldung beschreibt die erbrachte Leistung hinsichtlich ihres abzurechnenden Tarifs. Dieser ergibt sich z. B. aus der Art der erbrachten Leistung (Entstörung, Wartung) und aus dem Zeitraum (Wochenende, Überstunden).

M

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Materialbestellung

Über die Materialbestellung in einer mobilen Lösung kann der Techniker Material auf ein Lager bzw. einen Lagerort bestellen. Dies kann sein Technikerlager oder der Einsatzort beim Kunden sein. Das Material kann er mit oder ohne Bezug zu einem Auftrag bestellen, um zum Beispiel sein Fahrzeuglager aufzufüllen.

Materiallogistik
Die Materiallogistik koordiniert den Materialfluss vom Lager bis zum Einsatzort. Sie umfasst Bedarf, Reservierung, Transport und Rückmeldung. Im Field Service ist sie entscheidend, damit Techniker:innen nicht wegen fehlender Teile abbrechen und Tourenplanung verlässlich bleibt.
Mean Time to Repair (MTTR)
Die Mean Time to Repair (MTTR) ist die durchschnitt­liche Reparaturdauer. Sie sinkt, wenn Diagnose, Skills und Teile rechtzeitig zusammen­kommen. Mobile Checklisten, klare Dokumentation und schneller Zugriff auf relevante Informa­tionen verkürzen die Zeit bis zur Lösung.

Meldung

Eine Meldung ist in SAP ein Datensatz, mit dem ein Benutzer die Instandhaltung, das Qualitätsmanagement oder den Kundenservice über einen bestimmten Sachverhalt in Kenntnis setzt. Eine Meldung kann ein Ticket sein (zum Beispiel erzeugt durch den Anruf des Kunden), aus dem heraus ein Auftrag entstanden ist oder entstehen soll. Eine Meldung kann allerdings auch als Objekt zum Erfassen von Qualitätsdaten verwendet werden. In SAP liefert die CS/PM Meldung ein Dokumentationsobjekt, um Sachverhalte seitens des Kunden, des Innendienstes oder des Technikers inhaltlich zu beschreiben oder beschreiben zu lassen.

Meldungsart

Die Meldungsart kategorisiert die Meldung hinsichtlich ihrer Herkunft und Eigenschaften. Die Wahl der Meldungsart wird dabei wiederum auf den Prozess abgestimmt. So kann es unter anderem Servicemeldungen (Kundenmeldung, Serviceanforderung), Instandsetzungsmeldungen (Instandhaltungsanforderung, Störmeldung) oder auch Qualitätsmeldungen (Beschreibung des qualitativen Zustands einer Anlage) geben.

MOBILE FLOW

MOBILE FLOW ist unsere Field Service App zu → VISITOUR. Sie unterstützt die mobile Auftrags­bearbeitung mit Checklisten, Berichten, Kunden­unterschrift und mehr. Die Anbindung an VISITOUR sorgt für einen reibungs­losen Austausch mit der Disposition.

MOBILE X

MOBILE X ist unsere Techniker-App, die Sie unabhängig von → VISITOUR nutzen können. Sie bietet umfangreiche Funktionen von Auftrags­management über Material­wirtschaft bis Zeit­erfassung.
Multiple Traveling Salesman Problem (MTSP)
Wie verteilt man mehrere Aufträge auf mehrere Mitarbei­ter:innen? Das Multiple Traveling Salesman Problem (MTSP) beschreibt die Optimierung vieler Aufträge für mehrere Teams gleichzeitig. Im Field Service kommen dabei noch eine Vielzahl an Restrik­tionen hinzu wie Zeitfenster, Skills, SLAs, Arbeitszeiten und kurzfristige Ausfälle. Genau hier wird Einsatzplanung komplex, weshalb eine intelli­gente Disposition und Optimierung gefragt sind.

N

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O

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Offlinefähigkeit

Eine offlinefähige Software ist auch ohne Verbindung zum führenden System funktionsfähig. So kann der Techniker darüber auch Daten ohne Online-Verbindung erfassen oder auf seinem Smartphone oder Tablet zwischen­gespeicherte Daten aus dem Backend einsehen. Er kann also arbeiten, Daten erfassen und den Auftrag abschließen. Von einem reinen Caching-Mechanismus entscheidet sich eine offlinefähige Software stark, da sie nicht nur aufgerufene Daten zwischen­speichert, sondern im Hintergrund auch Daten für spezifische Anwendungs­fälle vorhält. So können z.B. Material­stammdaten mit mehreren hunderttausend Einträgen oder die Installed Base offline vorgehalten werden.

OPEX

OPEX sind laufende Betriebsaus­ga­ben, zum Beispiel Personal, Fuhrpark, Disposition und IT-Betrieb. Field Service Management senkt OPEX, wenn Reisezeit, Planungs­aufwand und Nach­arbeiten sinken. Effizienz entsteht dann aus besseren Plänen und sauberer mobiler Ausführung, nicht aus bloßen Kosten­senkungen.
Optimisation as a Service
Optimisation as a Service bedeutet, dass Optimierung als separater Dienst genutzt wird. So bleibt Ihr beste­hendes System erhalten, während die Planung durch eine Optimierungs-Engine verbessert wird. Bei uns ist das die → POWEROPT API, die Touren­optimierung per Schnittstelle bereitstellt.

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Parameter-Einstellung

Bei der Einsatz- und Tourenplanung werden die indivi­duellen Parameter eines Unternehmens (wie Fahrtzeiten, Kilometer, SLAs oder Prioritäten) definiert. Anschließend wird ihnen ein bestimmter Wert zugewiesen, der in Relation zu den anderen Parametern steht. Daraus ergeben sich die für das Unternehmen individuell und optimal berechneten Touren. So wird die Planung und Optimierung exakt auf Ihre Serviceziele ausgerichtet.

Plantafel

Eine Plantafel ist eine ursprünglich physische Tafel zur Planung von Mitarbeitern und anderen Ressourcen, die heute meist in Form einer Software die Kapazitäten und Auslastung sowie die Touren und Reihenfolge der abzuarbeitenden Einsätze je Ressource darstellt.

POWEROPT
POWEROPT ist unser Optimierungs­algorithmus für komplexen Field Service. Er berechnet Touren und Reopti­mierungen in kurzer Zeit, berücksichtigt sämtliche Restriktionen und Sonderfälle und liefert schnell Termin­vorschläge. So werden große Planungs­volumina beherrschbar und skalierbar.
POWEROPT API
Die POWEROPT API stellt unsere Optimierungs-Intelligenz als Service bereit (Optimisation as a Service). Damit integrieren Sie Touren­optimierung in Ihre bestehende FSM-, CRM- oder ERP-Landschaft.
Predictive Maintenance
Predictive Maintenance ist vorausschauende Wartung auf Basis von Daten. Sensorik, Historie und Modelle erkennen Ausfall­risiken früh. Entscheidend ist dann die operative Umsetzung, also aus einem Risiko einen planbaren Auftrag zu machen, passend terminiert, geroutet und dokumentiert.
Push-Nachricht
Eine Push-Nachricht ist eine direkte Mitteilung auf ein mobiles Gerät. Im Field Service hilft das bei Termin­änderungen, Eskalationen oder neuen Aufträgen. Techni­ker:innen erhalten Informa­tionen sofort, ohne Anrufketten, und können schneller reagieren, wenn der Plan sich ändert.

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Remote Support / Service
Remote Service löst Probleme aus der Ferne, zum Beispiel per Video, Chat oder Datenzugriff. Das spart Fahrten und verkürzt Reaktions­zeiten. Wenn ein Vor-Ort-Einsatz nötig ist, verbessert Remote-Diagnose die Planung, weil Fehlerbild, Teilebedarf und Priorität klarer sind.
Reoptimierung
Die Reoptimierung passt Zuordnungen und Touren während des Tages an. Sie ist zentral für dynamischen Field Service, weil Störungen, Verzögerungen und neue Aufträge ständig passieren. Gute Reoptimierung denkt ganz­heitlich über Mitarbeiter- und Teamgrenzen hinweg und integriert Änderungen schnell, ohne dass der gesamte Tagesplan hinfällig wird.

Ressource

Zu den Ressourcen zählen interne und externe technische Außendienst­mitar­beiter:innen, Fahrzeuge sowie weitere Hilfsmittel oder Maschinen, die zur Umsetzung von Aufträgen terminlich eingeplant werden. Da Ressourcen immer knapp und teuer sind, lohnt sich eine Planung und Steuerung.
Ressourcenplanung
Die Ressourcenplanung verteilt Kapazitäten über Zeit, Regionen und Skills. Sie verbindet die mittelfristige Sicht, etwa Personalbedarf und Peaks, mit der operativen Disposition. So wird klar, wo Engpässe entstehen und wie Serviceziele trotz Komplexität erreichbar bleiben.
Restriktionen
Restriktionen sind Nebenbedin­gungen in der Planung, zum Beispiel Zeitfenster, Skills, Arbeitszeiten, Prioritäten und SLA. Je komplexer der Field Service, desto wichtiger ist eine Planung, die diese Regeln zuver­lässig einhält, statt Pläne nach historisch gewachsenen Schemata oder mit begrenzten Software­logiken zu erstellen, die in der Realität scheitern.

Retoure

Wird Material nicht verbraucht, weil es entweder auf Verdacht oder Vorrat bestellt wurde, defekt ist oder auch ausgebaut wurde, kann es der Techniker ins Zentrallager zurückschicken. Die Retourenabwicklung erfolgt dabei entweder mit oder ohne Auftragsbezug. Dafür erstellt der Techniker entweder die Retoure über die Materialrückmeldung des Auftrags oder nutzt das Modul Materialretouren für auftragsübergreifende Rücksendungen.

ROI (Return on Investment)
Der ROI misst, ob sich eine Investition lohnt. Bei FSM entsteht ROI meist durch weniger Reisezeit, weniger Dispo-Aufwand, höhere Auftrags­kapazität und bessere SLA-Erfüllung. Entscheidend ist, dass Effekte messbar sind und sich in Kosten, Zeit oder Umsatz niederschlagen.
Routenoptimierung
Die Routenoptimierung verbessert Fahrstrecken zwischen Einsätzen. Bei uns unterscheiden wir Routen und Touren: Routen sind Wege, Touren sind die gesamte Planung inklusive Auftrags­reihen­folge, Zeitfenstern, Skills und Restriktionen. → VISITOUR optimiert daher nicht nur Fahrten, sondern die vollständige Tourenlogik.

Rückmeldung

Die Rückmeldung dient zur Erfassung des konkreten Aufwands in Form von Zeit oder Material, den ein Techniker erbracht hat. Im weiteren Verlauf dient dies im Backendsystem dem Controlling und häufig auch der Faktura von Aufträgen. Rückmeldungen werden immer mit Bezug zu einem Vorgang erfasst.

S

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SaaS – Software-as-a-Service
SaaS ist Software, die als Abo-Dienst bereitgestellt wird. Sie wird typischer­weise in der Cloud betrieben, Updates laufen konti­nuierlich. Im Unterschied zu On-Premise oder klassischer Lizenz­software entfällt meist eigener Serverbetrieb, dafür stehen Skalierung, schnelle Rollouts und geringerer IT-Aufwand im Vordergrund.
Scheduling
Scheduling ist der englische Begriff für das, was wir im Deutschen als Disposition bezeichnen. Gemeint sind Einsatz-, Termin- und Tourenplanung, inklusive Zuordnung, Zeitfenstern und Reihenfolge. In der Praxis geht es darum, schnell zu planen, effiziente Pläne zu erstellen und bei Bedarf flexibel umdisponieren zu können.
Selbstdisposition (Auftragspool)
Die Selbstdisposition bedeutet, dass Techniker:innen Aufträge aus einem Pool auswählen. Das kann Akzeptanz und Geschwindigkeit erhöhen. Es braucht klare Regeln, damit Skills, Prioritäten und SLA eingehalten werden und die Tour nicht ineffizient wird, nur weil einzelne Jobs „attraktiver“ wirken.
Self-Services
Self-Services sind Funktionen, die Kund:innen oder Mitarbeitende selbst ausführen, zum Beispiel Statusabfrage, Dokument­download oder Terminwahl. Sie reduzieren Rückfragen und entlasten Dispo­nent:innen. Besonders wirksam sind sie, wenn Self-Services direkt mit Auftrags­management und Terminplanung verbunden sind.

Servicebericht

Ein Servicebericht umfasst alle Leistungen wie z.B. Zeiten, Fahrtkilometer sowie den Materialverbrauch für einen Auftrag oder Vorgang. Er dient dem Nachweis der Durchführung der dokumentierten Tätigkeiten oder Materialverbräuche. Damit liefert der Servicebericht die Grundlage für eine spätere Rechnungsstellung. Der vom Kunden (und ggf. Techniker) unterschriebene Servicebericht wird meist als PDF-Dokument an den Kunden geschickt sowie zur Abrechnung an die Zentrale im Auftrag übergeben.

Serviceprozesse
Serviceprozesse sind definierte Abläufe von der Anfrage bis zum Abschluss. Im Field Service zählen klare Status, Verantwort­lichkeiten, Datenflüsse und Dokumentation. Wenn Prozesse durchgängig sind, steigt Qualität, Reporting wird leichter und Wissen bleibt im System, statt in einzelnen Köpfen.
Servitization
Servitization beschreibt den Wandel vom Produktverkauf zum Service- und Ergebnis­geschäft, etwa über Verträge, Verfüg­barkeit oder Pay-per-Use. Field Service wird dadurch zum Werttreiber und Risikofaktor zugleich. Entscheidend sind skalierbare Planung, Kosten­kontrolle, SLA-Sicherheit und daten­basierte Steuerung.

Skills

Skills sind bestimmte Qualifikationen oder allgemeine Eignungen von Technikern, die für einen Auftrag erforderlich sind und meist in einem HR-System hinterlegt sind. Damit kann der Disponent den für einen Einsatz am besten geeigneten Techniker auswählen.

SLA

Ein Service-Level-Agreement (SLA) bezeichnet eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für Dienstleistungen, die zum Beispiel den Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Termine beinhalten.

Stammdaten
Stammdaten sind stabile Basisdaten wie Kund:innen, Standorte, Assets, Skills und Artikel. Saubere Stammdaten sind Voraus­setzung für gute Planung, weil Optimierung nur so gut ist wie ihre Eingaben. Wer Stammdaten vernach­lässigt, bekommt unzuver­lässige Touren und mehr Ausnahmefälle.

Status

Der Status beschreibt den Bearbeitungsstand einer Beauftragung, also eines Auftrags und eines Vorgangs. Im Allgemeinen handelt es sich um den Lebensweg einer Beauftragung aus fachlicher (also nicht betriebswirtschaftlicher) Sicht: neu, in Arbeit, pausiert, abgeschlossen etc.

Subunternehmer/n

Ein Subunternehmer/n oder auch Nachunternehmen ist ein Dienstleister, der aufgrund eines Werkvertrages oder Dienstvertrages im Auftrag eines anderen Unternehmens (Hauptunternehmen) die gesamte oder einen Teil der vom Hauptunternehmen gegenüber dessen Auftraggeber geschuldeten Leistung erbringt. Der Einsatz von Subunternehmen ist vor allem in den Branchen Energieversorgung, Kundenservice, IT- und Telekommunikation sowie Facility Management gängig. Gründe sind häufig Kosteneinsparungen, spezielle Fähigkeiten des Subunternehmens, eine spezifische regionale Abdeckung oder saisonale Schwankungen bei der Auftragslage.

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Techniker-App
Eine Techniker-App unterstützt die mobile Ausführung von Aufträgen. Sie liefert Auftragsinfos, Checklisten, Dokumentation, Zeiten, Material und Status. Bei uns übernehmen das → MOBILE FLOW als App zu → VISITOUR sowie → MOBILE X für besonders anspruchsvolle mobile Prozesse.

Technikerlager

Ein Technikerlager ist das Materiallager, das der Servicetechniker in seinem Fahrzeug mit sich führt. Die richtige Bestückung des Fahrzeuglagers spielt eine wichtige Rolle im Ersatzteilmanagement und besteht aus einem optimalen Verhältnis zwischen einer hohen Verfügbarkeit von Ersatzteilen und niedrigen Kosten für deren Vorhaltung.

Technischer Platz

Ein Technischer Platz ist eine organisatorische Einheit der Logistik, die die instand zu haltenden Objekte eines Unternehmens nach funktionalen, prozessorientierten oder räumlichen Gesichtspunkten gliedert. Ein Technischer Platz repräsentiert den Ort, an dem eine Instandhaltungsmaßnahme durchzuführen ist.

Total Cost of Ownership
Die Total Cost of Ownership umfasst alle Kosten über die Nutzungsdauer. Bei Software betrifft das Lizenz oder Abo, Einführung, Betrieb, Anpassungen, Updates und Support. Im Field Service selbst meint TCO zusätzlich operative Kosten wie Reisezeit, Dispo-Aufwand, Nacharbeit und SLA-Verstöße, die von der Software direkt beeinflusst werden.

Tour

Eine Tour ist eine Reihenfolge von Aufträgen. Das können Tages- oder auch Wochentouren sein, bei denen ein Techniker mit einem Fahrzeug unterwegs ist und anschließend in aller Regel zu seinem Startpunkt zurückkehrt.

Tourenoptimierung

Die sogenannte Tourenoptimierung in einer Einsatzplanungslösung berechnet durch einen Algorithmus die kostengünstigste Variante für alle Wegpunkte mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Was für ein Unternehmen die kostengünstigste Variante ist, hängt von der jeweiligen Service- und Dispositionsstrategie ab. Das kann zum Beispiel die kürzeste oder schnellste Strecke sein. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Optimierungsparameter, die ein Unternehmen individuell in einer Kostenfunktion definieren kann.

Tourenplanung

Die Tourenplanung ist ein wesentlicher Teil der Einsatzplanung im Außendienst. Dabei werden Aufträge zu Touren gruppiert und in eine bestimmte Reihenfolge gebracht. Das können Tages- oder auch Wochentouren sein, bei denen ein Techniker mit einem Fahrzeug unterwegs ist und anschließend in aller Regel zu seinem Startpunkt zurückkehrt.

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VISITOUR
VISITOUR ist die Field Service Management Software zur Einsatzplanung und Touren­optimierung für komplexen, dynamischen Field Service. Als zentrales Tool für die Disposition plant und steuert VISITOUR die Einsätze, Termine und Touren in einem System. Der einzigartige → POWEROPT-Algorithmus dahinter macht das System neben der Lösungstiefe zu einer Field Service Management Software, die höchste Ergebnisse liefert.

Vorgang

Ein Vorgang ist eine planbare Einheit, die einer Ressource zu einem Zeitpunkt eindeutig zugeordnet werden kann.

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Wartung (Maintenance)
Die Wartung umfasst geplante Maßnahmen zur Vermeidung von Ausfällen. In der Disposition müssen Wartungs­aufträge mit ungeplanten Störungen zusammen­gebracht werden, inklusive Zeitfenstern, Skills und Material. Genau diese Mischung macht Field Service komplex, weshalb stabile Planung und Reopti­mierung entscheidend sind.
Wissensmanagement
Das Wissensmanagement sammelt, strukturiert und verteilt Servicewissen. Typische Tools sind Wissens­datenbanken, digitale Anleitungen, Checklisten, Medien­biblio­theken, Suchfunktionen und Feedback-Loops aus abge­schlossenen Jobs. Ziel ist, dass Techniker:innen schneller Lösungen finden und Qualität reprodu­zierbar wird.
Workforce Management
Workforce Management plant Personal­res­sour­cen, Kapazitäten und Schichten, oft unabhängig vom konkreten Auftrag. Field Service Management geht weiter, weil es Aufträge, Termine, Touren, Restriktionen und mobile Ausführung integriert. WFM beantwortet „wer ist verfügbar“, FSM beantwortet „wer erledigt was, wann und wie“.

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Zeitfenster

Ein Zeitfenster bezeichnet einen Zeitrahmen von meist wenigen Stunden, das der Disponent mit dem Kunden für den Besuch des Technikers für die Reparatur vor Ort vereinbart.

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