Case Study
PV Automotive nutzt intelligente Tourenplanung für pünktliche Ersatzteillieferung
Das Unternehmen: Kundenservice mit höchster Präzision
Die PV Automotive GmbH ist ein führendes Unternehmen für Automotive-Dienstleistungen in Deutschland. Mit 1.600 Mitarbeitenden versorgt PV Kfz- und Nutzfahrzeugwerkstätten, Speditionen, kommunale Verkehrsbetriebe, unabhängige Teilehändler und Tankstellen mit einem umfassenden Sortiment an Waren, Services und Produkten – von kompletten Werkstattsystemen und -ausstattungen bis hin zu Ersatzteilen und Zubehör.
Von über 90 Niederlassungen aus kann PV dank einer Flotte von Sprinter-Transportern jeden Standort im Vertriebsgebiet mehrmals täglich beliefern. Zusätzlich fährt jedes Fahrzeug im Schnitt vier Touren pro Tag mit bis zu 20 Zustellstopps. VISITOUR sorgt für maximale Präzision, eine effiziente Tourenplanung und beeindruckend kurze Zeiten zwischen Auftragseingang und Lieferung.
Komplexes untertägiges Kapazitäts- und Routenmanagement
Der VISITOUR-Server fungiert als Black Box und wird direkt vom ERP-System von PV angesprochen. Sämtliche Aufrufe werden per SOAP/XML an VISITOUR übertragen. Die Software berechnet innerhalb von Sekunden die effizientesten Touren für eine unschlagbare Liefer- und Servicequalität – unter Berücksichtigung zahlreicher frei definierbarer Faktoren und mit exakten Angaben zu Distanzen und Fahrzeiten.
Optimierte Disponierung
Die Aufgabe der Disponent:innen besteht darin, Aufträge und Termine optimal auf die verfügbaren Ressourcen (Fahrer:innen und Fahrzeuge) zu verteilen – sowohl für den aktuellen Tag als auch für weiter in die Woche reichende Planungen. Die Software verarbeitet Aufträge und Einsätze auf die kosteneffizienteste Weise und stellt dabei ein hohes Serviceniveau und einen wirtschaftlichen Außendienst sicher.
Die Software berücksichtigt alle Rahmenbedingungen und ordnet Aufträge passenden Touren zu, um die Zufriedenheit von Kund:innen und Mitarbeitenden zu erhöhen. Sie findet die richtige Balance zwischen Kosten und Nutzen für PV und maximiert die Wirkung des Serviceeinsatzes.
Präzise und dynamische Routenplanung
Über die reinen Arbeitszeiten hinaus berechnet die digitalisierte Planung auch die voraussichtliche Dauer zur realistischen Abarbeitung eines Auftrags. Die zugrunde liegenden Fahrtrouten werden präzise geplant – basierend auf Straßentypen, Fahrzeugspezifikationen und unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten zu verschiedenen Tageszeiten. Das ist ein entscheidender Baustein sowohl für wiederkehrende als auch für neue untertägige Aufträge.
Die dynamische Routenplanung berechnet mehrere Zwischenstopps innerhalb einer Schicht. Dies ist typisch für Außendienste mit termingebundenen Lieferungen. In solchen Fällen dreht sich die Planung nicht um ein einzelnes Hauptziel, sondern umfasst mehrere Kund:innen und/oder Depobesuche.
Diese Unterscheidung ist entscheidend, wenn es um Routen- im Gegensatz zu Tourenplanung geht. Die dynamische Tourenplanung fasst Aufträge zu Touren zusammen und legt die Reihenfolge fest, in der sie angefahren werden. Fahrer:in und/oder Fahrzeug kehren nach dem letzten Auftrag einer Tour zum Ausgangspunkt zurück. Eine Route bezeichnet dagegen meist die Fahrt von einem Startpunkt zu einem bestimmten Ziel – also den Transport von Punkt A nach Punkt B, ohne die Folgewirkungen ausreichend zu berücksichtigen. Dieses Risiko wird eliminiert.
Vereinfachung der internen Freigabeprozesse
Der Einsatz des Freigabemonitors hat vor allem die internen Freigabe- und Folgeprozesse der Serviceaufträge digitalisiert und damit massiv vereinfacht und beschleunigt. Früher mussten alle Auftragsdokumente und Checklisten in Papierform manuell übertragen oder eingescannt und überprüft werden, um die anschließenden Prozesse wie die Freigabe von Reisekosten, die Lohnabrechnung und die Rechnungen an Kunden zu veranlassen.
Heute erfolgt die Prüfung von Rückmeldungen und die Auslösung von Folgeprozesse bereichsübergreifend mit dem Freigabemonitor digital und größtenteils automatisiert. So konnte der interne logistische Aufwand um 95 Prozent reduziert und das erhöhte Auftragsvolumen bei gleicher Personaldecke erfüllt werden.
Durch die Digitalisierung der Serviceaufträge konnten allein am Laupheimer Standort bei Uhlmann Pac-Systeme elf Mappenwagen, die jährlich mit rund 2.000 Papiermappen befüllt wurden, abgeschafft werden. Bereits während der Roll-out-Phase wurden dadurch 35.000 Seiten Ausdrucke pro Jahr eingespart, was einer halben Tonne Holz, über 9.000 Liter Wasser, 1.800 kW/h Energie und 185 Kilogramm CO2 entspricht.
Was Sie daraus für Ihren Service mitnehmen können
Alle auf dieser Webseite erwähnten oder abgebildeten Markenzeichen sind Eigentum des jeweiligen Markenrechtinhabers.
Branche
Automotive
Produkte im Einsatz
Website
Ergebnisse
- Verbesserte Lieferzeiten und höherer Kundenservice
- Deutliche Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und CO₂-Kosten
- Deutlich geringerer Dispositionsaufwand im Kundenservice
- Nahtlose Integration in das bestehende ERP (VISITOUR als Black Box)
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